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Joggen mit Reizdarm

➡️ Tipps und Erfahrungen!
Joggen mit Reizdarm klingt für viele erstmal unmöglich. Schon der Gedanke an Bewegung, während der Bauch drückt oder sich aufbläht, sorgt bei vielen für Stress. Ich kenne das Gefühl nur zu gut – und habe lange gebraucht, um eine Routine zu finden, die funktioniert.
In diesem Artikel erfährst du, wie ich trotz Reizdarm drei Marathons gelaufen bin und warum Keto und Low Carb mir dabei geholfen haben, beschwerdefrei zu trainieren. Der Text ist komplett werbefrei und du kannst mit dem Inhaltsverzeichnis direkt zu den wichtigsten Themen springen.
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Matthias Wiesmeier

Autor vom Buch „Keto gegen Reizdarm“. Persönliche Erfahrungen aus über 30 Jahren Reizdarm-Beschwerden.

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    joggen mit reizdarm

    In Kürze

    Meine Lösung – schonungslos ehrlich!

    Ohne 20 Minuten lang einen Clickbait-Artikel lesen zu müssen, verrate ich dir, was mir nach 30 Jahren Reizdarmproblemen geholfen hat.

    Weniger Kohlenhydrate = weniger Probleme! Das wars auch schon! Wenn du noch genauer wissen willst, warum, wieso und wie ich es mache – das erfährst du in 👉 meinem Buch.

    Und was ist, wenn du trotzdem Kohlenhydrate essen willst, aber sich der Reizdarm in Form von Darmträgheit meldet? Dann hilft vielleicht 👉 Macrogol-Pulver für einen weichen Stuhl und weniger Verstopfung. Mir hilft es, und damit kann ich auch wieder Kohlenhydrate essen.

    So einfach und schnell kann man aufklären, ohne dir eine überteuerte 3-Monats-Kur andrehen zu wollen oder dich mit ewig langen Artikeln zu nerven. Offen, ehrlich und direkt.

    Joggen mit empfindlichem Darm?

    Beim Laufen arbeitet der ganze Körper. Alles schüttelt sich, bewegt sich und rotiert. Wenn du davor viel gegessen hast, fühlt sich das schnell an wie ein Schleudergang im Magen. Jeder Schritt drückt, jede Bewegung spürst du – es ist, als würde der Bauch auf und ab springen.
    Gerade schwere Mahlzeiten mit Brot, Zucker oder Milchprodukten sind vor dem Laufen eine Katastrophe. Der Körper ist dann mit Verdauen beschäftigt, während du eigentlich laufen willst. Das führt zu einem aufgeblähten Bauch, Magendruck und manchmal sogar Übelkeit.
    Ich esse deshalb vor dem Joggen nur sehr leicht. Oft laufe ich sogar komplett nüchtern oder trinke nur einen schwarzen Kaffee. Der Körper hat genug Energiereserven – und durch Fettverbrennung aus Keto oder Low Carb kann man erstaunlich lange laufen, ohne dass einem die Kraft ausgeht.
    matthias-wiesmeier-keto
    Matthias Wiesmeier
    Autor von "Keto gegen Reizdarm"

    Meine persönliche Erfahrung

    Ich bin inzwischen drei Marathons gelaufen, alle mit oder „trotz“ Reizdarm. Das ging nur, weil ich meinen Körper verstanden habe. Ich starte meine Läufe fast immer Low Carb oder ketogen. Dadurch bleibt mein Verdauungssystem ruhig, mein Bauch flach und ich fühle mich leicht.

    Während des Laufens mache ich alle 10 Kilometer einen kurzen Stopp – meistens an einem Kiosk oder Supermarkt. Dort nehme ich mir bewusst etwas Zuckerhaltiges, zum Beispiel ein Snickers, einen Energy Drink oder ein Isodrink. Das funktioniert wunderbar, weil der Körper mitten in der Bewegung sofort alles verbrennt.

    Vor dem Lauf würde ich das aber niemals machen. Wenn ich mir vorher Zucker, Obst und Brötchen reinziehe, fühle ich mich, als hätte ich eine Waschmaschine im Bauch. Alles dreht sich, der Magen schwappt bei jedem Schritt, und das Joggen wird zur Qual. Ich spüre dann jeden Schritt!

    Kleinere Läufe bin ich bereits auf vollen Kohlenhydrat Speicher , oder sagen wir "vollen Magen" und somit mit akuten Reizdarm Problemen gelaufen, ich hab es jedes mal bereut! Die Schmerzen, das Unwohlsein, die verminderte Leistung! Nein danke!

    Darum ist meine Regel klar:

    Zucker nur während der Bewegung – lieber nicht davor. (Zumindest noch bevor ich auf das Macrogol Pulver gestoßen bin)

    Keine Rekordzeit – aber immerhin ist es möglich!

    Ja, ich mag vielleicht keine Rekorde aufstellen, aber das ist so oder so nicht mein Ziel. Ich wog mal 120 Kilo und bin vom faulen Fettsack – entschuldige die Wortwahl – zum sportlich bewegungsfreudigen Menschen geworden. Ich war früher total faul, und deshalb ist für mich jeder sportliche Erfolg eine große Freude.
    Ich bin drei Marathons gelaufen, habe mehrfach die Zugspitze bestiegen und fahre mittlerweile leidenschaftlich gerne Rennrad – über 100 Kilometer sind da öfter mal drin. Und das alles ohne Kohlenhydrate – und wenn, dann nur während der Belastung.

    Das ständige Aufladen vorher sorgt bei mir, wie bereits erwähnt, nur für große Probleme. Die 800 Gramm Kohlenhydrate, die Berge voller Nudeln, die sich manche Sportler vorher reinschaufeln, wären für mich mit Reizdarm und Darmträgheit der absolute Albtraum. Ich hätte einen kugelrunden Bauch und würde es bei jedem Schritt oder jeder Bewegung auf dem Rad deutlich spüren.

    Hör auf dich zu vergleichen!

    Vielleicht stelle ich also keine Rekorde auf – aber das tun andere Menschen, die sich ebenfalls gerne Low Carb ernähren. Ein bekanntes Beispiel ist David Goggins oder, etwas näher an uns, der deutsche YouTuber Daniel Pugge

    Natürlich stimmt es, dass 10 von 10 Tour-de-France-Sieger auf Kohlenhydrate setzen. Aber damit muss man sich doch gar nicht vergleichen. Wir wollen gesund sportlich aktiv sein – nicht Rekorde brechen. Für mich ist es schon eine Leistung, dass ich es überhaupt machen kann.

    Denn mit Reizdarmproblemen zu laufen ist mehr als unangenehm, und damit kann man die Bewegung leicht komplett vergessen. Doch anstatt es gar nicht zu machen, mache ich es so, wie es für mich möglich ist!

    Meine Lösung in aller Kürze ✅

    30 Jahre Reizdarmprobleme – und was habe ich gelernt? Weniger Kohlenhydrate bedeutet für mich weniger Probleme. Erfahre mehr dazu in 👉 meinem Buch.

    Und wenn es doch mal Kohlenhydrate sein sollen und du mit Verstopfung zu kämpfen hast, hilft mir 👉 Macrogol-Pulver. Damit bin ich endlich beschwerdefrei.

    Ich drehe dir keine teure Drei-Monats-Kur an, sondern bin schonungslos offen und ehrlich.

    Keto und Fettverbrennung beim Sport

    Viele glauben, man könne ohne Kohlenhydrate keine sportliche Leistung bringen. Das stimmt einfach nicht. Wenn du nicht gerade ein Profisportler bist, der Ultramarathons läuft, reicht die Energie aus deinen Fettspeichern vollkommen aus.
    In der ketogenen Ernährung nutzt dein Körper Fett als primäre Energiequelle. Dadurch hast du über Stunden hinweg gleichmäßige Energie – ohne Heißhunger, ohne Zuckerschwankungen und ohne Darmprobleme.

    Ich selbst bin der lebende Beweis dafür, dass das funktioniert. Ich kann mit Keto problemlos lange Läufe absolvieren, und mein Körper fühlt sich dabei stabil und ruhig an.

    Ernährung vor dem Joggen

    Ich plane meine Mahlzeiten immer so, dass ich vor dem Lauf – wie sonst auch – ein protein- und fettreiches Gericht zu mir nehme. Zum Beispiel Eier mit Speck. Kohlenhydrate? Lieber nicht damit experimentieren, bevor es wortwörtlich in die Hose geht! Kaffee? Auch nicht viel mehr als sonst.

    Das Ziel ist, dass der Magen ruhig bleibt, aber der Körper genug Energie hat. Wenn du direkt vor dem Lauf große Mengen Kohlenhydrate isst, arbeitest du wahrscheinlich gegen deinen Körper. Die Verdauung zieht Energie ab, die du eigentlich fürs Laufen brauchst.

    Joggen bei Reizdarm – was du vermeiden solltest

    Ich weiß, das klingt streng, aber dein Körper wird es dir danken. Gerade bei Reizdarm ist der Magen extrem empfindlich auf Zucker und Stärke. Wenn du Keto oder FODMAP-arm bleibst, fühlt sich dein Bauch viel stabiler an – du kannst dich auf das Laufen konzentrieren statt auf den nächsten Toilettenbesuch.

    FODMAP und Keto – warum das beim Joggen hilft

    Viele unterschätzen, wie stark FODMAPs den Darm reizen. In der ketogenen Ernährung meidest du diese automatisch – ganz ohne komplizierte Listen. Das reduziert die Gasbildung im Darm, macht dich leichter und sorgt dafür, dass du beim Joggen keine Druckgefühle oder Blähungen bekommst.
    Wenn du dich langfristig so ernährst, gewöhnt sich dein Körper daran, aus Fett Energie zu gewinnen. Dadurch kannst du auch lange Distanzen locker schaffen – und das ohne Bauchprobleme oder ständiges Auf und Ab mit dem Zuckerhaushalt.

    Macrogol hätte mir geholfen

    Rückblickend lässt sich sagen, dass mir Macrogol-Pulver wahrscheinlich schon damals geholfen hätte, meine sportlichen Leistungen von Anfang an besser mit Kohlenhydraten zu unterstützen.

    Heute fahre ich viel Rennrad und kann mit Kohlenhydraten noch stärkere Leistungen abrufen – ohne dass mein Bauch rebelliert. Das liegt daran, dass ich dank Macrogol keine Probleme mit Darmträgheit mehr habe. Das Pulver hält meinen Stuhl weich, regt die Verdauung sanft an und verhindert, dass sich wieder dieser unangenehme Druck oder die typischen Reizdarmbeschwerden aufbauen.

    Früher wusste ich das einfach nicht. Ich dachte, ich müsste Kohlenhydrate komplett meiden, um beschwerdefrei zu bleiben. Aber man kann ja nicht von Anfang an alles wissen. Du hast den Vorteil, dass du das hier liest und aus meinen Erfahrungen lernen kannst – falls dich das Thema Reizdarm und Sport ebenfalls betrifft.

    Zusammenfassung

    Joggen mit Reizdarm ist möglich – du musst nur verstehen, wie dein Körper reagiert. Schwere Mahlzeiten, Zucker und Brot vor dem Laufen sind bei empfindlichem Darm fast immer ein Fehler. Eine FODMAP-arme oder ketogene Ernährung sorgt für Ruhe im Bauch und stabile Energie.

    Bei mir hat sich gezeigt, dass Weniger Kohlenhydrate = Weniger Probleme stimmt – aber mit Macrogol kann ich inzwischen auch wieder moderate Mengen Kohlenhydrate essen, ohne Beschwerden zu bekommen. Es hilft, die Verdauung in Bewegung zu halten, und beugt der typischen Darmträgheit vor, die bei Reizdarm oft der eigentliche Auslöser ist.

    Wenn du also Sport liebst, aber immer wieder mit Blähbauch, Druck oder Unwohlsein kämpfst, dann probiere aus, wie du dich mit weniger FODMAPs fühlst – und falls Verstopfung dein Thema ist, kann Macrogol die fehlende Unterstützung sein.

    Ich selbst bin der beste Beweis dafür, dass man auch mit Reizdarm sportlich aktiv sein kann – ohne Schmerzen, ohne Angst und ohne Einschränkungen.

    Quellen: